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Den Titel haarscharf verpasst

Luisa Tremel kam in Markt Schwaben auf die gleiche Punktzahl wie die bayerische Meisterin

So einen Krimi hat die Leichtathletik nicht alle Tage zu bieten. Bei den Bayerischen Block-Meisterschaften in Markt Schwaben kamen zwei Damen vom Jahrgang 2002 im Sprint Jugend W15 auf jeweils 2827 Punkte. Mara Barwitzki von der LG Eckental setzte sich gemäß dem Reglement denkbar knapp gegenüber Luisa Tremel vom TSV Gersthofen durch. In diesem Fall entschied die Tatsache, dass Barwitzki drei und Tremel zwei Disziplinen für sich entschieden hatte. Deren Abschneiden verdient besondere Beachtung, nachdem sie in der Woche zuvor fünf Tage krank war. Den Nachwuchsathleten wurde angesichts der hohen Temperaturen einiges abverlangt. Viele Bäume spendeten Schatten.

Zum Auftakt blieb Luisa Tremel an der vierten Hürde hängen, lief aber trotzdem mit 12,56 Sekunden auf der 80 Meter langen Strecke eine sehr gute Zeit. Im Weitsprung schien bereits eine Vorentscheidung zu Gunsten von Barwitzki gefallen zu sein. Sie meisterte 5,46 m und war nun schon mit 110 Punkten im Plus. Doch das war nur eine Momentaufnahme. Luisa Tremel fing im Speer mit neuer Bestleistung an und steigerte sich im dritten Versuch auf 39,72 m, derzeit die zweitbeste Leistung in Bayern. Auch über 100 Meter schlug sich die Gersthoferin in 12,97 Sekunden (Bestzeit) hervorragend. Hier glänzte die spätere Meisterin in 12,28 Sekunden, ehe sie im Hochsprung auf 1,58 m kam. Luisa Tremel dagegen meisterte 1,67 m – Platz eins in der bayerischen Bestenliste.

Der beste Speerwurf von Celina Müller in Markt Schwaben wurde für ungültig erklärt; so musste sie sich daher in dieser Disziplin mit 22,21 m begnügen. 14,38 über 100 m bedeuten für sie ebenso Bestleistung wie die 2262 Zähler in der Endabrechnung. Damit landete sie auf Rang 18.

In Schwarzenbruck testete mit Philipp Sinninger ein weiterer Leichtathletik vom TSV Gersthofen seine Form und gewann das Kugelstoßen mit 13,75 m, wobei er seine Bestleistung einstellte. Mit dem Speer zeigt seine Erfolgskurve ebenfalls nach oben. Er gewann den Wettbewerb mit 42,22 m und erzielte eine Jahresbestleistung. Sehr zufrieden konnte er auch mit seiner Steigerung im Diskusring sein, wo er auf 43,60 m kam und ebenfalls so weit warf wie noch nie.

Termine Leichtathletik

Freitag, 10.11.2017 -  Mitgliederversammlung Leichtathletik