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In Rostock springt Rang vier heraus

Luisa Tremel verpasst bei deutscher Meisterschaft das Treppchen ganz knapp.

Es war eine ungewöhnlich weite Reise. Acht Stunden lang war Luisa Tremel unterwegs, um in Rostock bei den deutschen Meisterschaften der Nachwuchs-Leichtathleten an den Start gehen zu können. Dort schaffte die Athletin vom TSV Gersthofen im Hochsprung 1,71 m und wurde Vierte.

Mit der Höhe bin ich nicht 100-prozentig zufrieden“, erklärte sie nach dem Wettkampf, „aber mit der Platzierung.“ Der erste Versuch über 1,74 m war ihrer Ansicht nach der beste, doch diesmal riss sie die Latte knapp. Sonst hätte Tremel einen Platz auf dem Treppchen einnehmen können. „Sie war vorher Sechste in der deutschen Bestenliste“, rechnete Trainer „Maxie“ Josef Liepert vor, „sie hat sich gut vorgearbeitet.“

Nun sind für Luisa Tremel erstmal Ferien angesagt. Am 24./25. August will sie noch mal an den Start gehen. Die deutschen Mehrkampfmeisterschaften in Wesel (nördlich von Duisburg) hat sie sich jedenfalls bereits in ihrem Kalender dick unterstrichen. Es wäre das Finale dieser Wettkampfsaison mit vielen starken Resultaten.

Die 4x100-m-Staffel des TSV Gersthofen wurde mit Philipp Sinninger, Felix Lauer, Michael Galgon und Thomas Burkhart in Friedberg schwäbischer Meister. Außerdem gab es eine Reihe von Silberrängen. Philipp Sinninger schaffte das gleich zweimal, mit 35,10 m im Diskuswerfen und mit 5,84 m im Weitsprung. Damit muss er weiter auf den ersten 6-m-Satz warten. Thomas Burkhart wurde Zweiter über 100 m, wobei er mit 11,94 erstmalig unter der Marke von 12 Sekunden blieb, und ebenso über 110 m Hürden. Michael Galgon wurde Vizemeister mit der Kugel (10,94 m) und Dritter mit dem Speer, den er 37,37 m weit beförderte.

Felix Lauer gehörte der siegreichen Sprintstaffel an, im Einzelrennen verbesserte er sich auf 12,16 Sekunden. Christian Taryne stand zweimal auf dem Treppchen, als Meister im Dreisprung kam er mit 12,48 m auf eine neue Bestleistung und im Hochsprung wurde er Vize.

Luisa Tremel vom TSV Gersthofen verpasst Siege über die Hürden und im Hochsprung knapp

Mit einer Reihe von Leichtathleten war der TSV Gersthofen bei den bayerischen Meisterschaften in den Altersklassen U18 in Erding vertreten. Die Titelkämpfe fanden bei schönem Wetter statt. Luisa Tremel landete dabei zweimal auf dem zweiten Platz
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4 StaffelPhilipp Sinninger trat im Diskuswerfen an. Nach guten Ergebnissen im Training und dank einer verbesserten Technik erzielte er zwar eine neue Bestmarke. Er haderte aber mit seinen Nerven und landete mit 36,65 Meter auf dem achten Rang. In der 4x100-m-Stafffel, bei der die Gersthofer die achtbeste Vorlaufzeit erzielten, erreichte Philipp Sinninger zusammen mit Felix Lauer, Michael Galgon und Thomas Burkhart nach einem leicht verpatzten Wechsel noch Platz fünf mit 46,69 Sekunden. Rang drei wäre ohne dieses kleine Malheur durchaus möglich gewesen.


Luisa Tremel wurde Vizemeisterin im Hochsprung, wobei sie wie die neue Titelträgerin auf 1,73 m kam. Ein beachtliches Resultat. Dass sie sich denkbar knapp geschlagen geben musste, das lag daran, dass sie bei der Höhe von 1,63 m einen Fehlversuch hatte. Im Hürdensprint läuft es für Luisa Tremel in diesen Wochen immer besser, dieser Trend setzte sich auch in Erding fort. Im Vorlauf ließ sie mit einer neuen Bestleistung von 14,27 Sekunden aufhorchen, niemand war so schnell wie sie. In diesem Stil begann auch der Endlauf, bis zur vierten Hürde lag Tremel 30 Zentimeter hinter der Führenden, ehe sie aufholte. Doch dann touchierte sie die achte Hürde. So kam Luisa Tremel trotz großen Kampfes in 14,34 Sekunden auf den zweiten Platz. Die Siegerin steigerte sich auf 14,22. Gleichwohl betonte Trainer Josef „Maxie“ Liepert: „Eine ganz tolle Leistung von Luisa im 100-m-Hürdenlauf sowie im Hochsprung.“

Emily Schuster und Luisa Tremel sind Bayerns Beste

Garmisch-Partenkirchen. Zwei Leichtathletinnen aus dem Landkreis Augsburg sind Bayerns beste Mehrkämpferinnen. Die 17-jährige Emily Schuster von der SpVgg Auerbach/Streitheim und die 16-jährige Luisa Tremel vom TSV Gersthofen dominierten bei den bayerischen Mehrkampfmeisterschaften in der Altersklasse U18 die restlichen 33 besten Vier- und Siebenkämpferinnen aus Bayern nach Belieben. Während im Vierkampf am Ende des ersten Wettkampftages die Gersthoferin Tremel Gold und die Auerbacherin Schuster Bronze holte, überschlugen sich am zweiten Tag mit den restlichen drei Disziplinen im Siebenkampf die Ereignisse. Sechs Disziplinen lang lag Tremel immer in Führung und erst im abschließenden 800-Meter-Lauf gab es einen Wechsel, als Schuster ihr mit einer tollen Aufholjagd noch das schon sicher geglaubte zweite Gold entriss. So standen bei der Siegerehrung zwei Athletinnen aus dem Landkreis ganz oben und erlebten einen goldenen, silbernen und bronzenen Tag.

LuisaFür die Trainer und Verantwortlichen beider Vereine war dies selbst eine riesengroße Überraschung, dass ihre Schützlinge derart für Furore sorgten. Zwar war im vergangenen Jahr Schuster mit der Auerbacher Mannschaft bayerischer und deutscher Mannschaftsmehrkampfmeister, in der Einzelwertung fehlte ihr jedoch noch ein klein wenig zur Spitze. Tremel legte heuer einen perfekten Saisonstart hin, bei dem die 1,76 m im Hochsprung fast eine Sensation war. Nicht so zufrieden war dagegen Schuster, die bei den ersten Starts im Mai gar nicht zurechtkam. Doch Trainer Lothar Schmitt verstand es, sie immer wieder aufzubauen und mental stark zu machen. Und so standen sich die Beiden in Garmisch gegenüber und waren erbitterte Konkurrentinnen. Einen Traumstart für Tremel bereits in der ersten Disziplin, dem 100 m Hürdenlauf. Mit 14,37 Sekunden fegte sie über die Hürden und holte sich mit 927 Punkten ein dickes Polster zum Anfang des Wettbewerbes. Das war neue persönliche Bestleistung, wie auch die 14,55 Sekunden von Schuster. In ihrer Spezialdisziplin, dem Hochsprung, die erste kleine Enttäuschung für die Gersthoferin. Der Anlauf klappte nicht richtig und so war es „nur“ 1,63 m, während die Auerbacherin mit ihrer neuen persönlichen Bestleistung von 1,54 m mehr als zufrieden war. Beim Kugelstoßen baute dann Tremel die Führung aus, denn keine andere drei Kilogramm schwere Kugel flog weiter wie die 12,84 m, während die von Schuster bei 11,32 m einschlug. Zwar war Schuster beim abschließenden 100 m Lauf im Vierkampf die Schnellere mit 12,42 zu 12,84 Sekunden, doch dies änderte nichts mehr am Ergebnis. Bayerische Vierkampfmeisterin Luisa Tremel vom TSV Gersthofen mit 3.211 Punkten, Zweite Mara Barwitzki von der LG Eckental mit 3.080 und Dritte Emily Schuster von der SpVgg Auerbach/Streitheim mit 3.057 Punkten.

Das Speerwerfen eröffnete den zweiten Wettkampftag und hier machte Schuster ihr Versprechen gegenüber Trainer Schmitt wahr und steigerte ihre bisherige Bestweite auf 41,08 m, während Tremel mit 38,83 m nicht ganz an ihren persönlichen Rekord herankam. Nun schmolz der Vorsprung von der Gersthoferin immer mehr und mit Spannung wurde der Weitsprung erwartet. Mit 5,41 m war Schuster nicht ganz zufrieden, Tremel mit einem Zentimeter Rückstand und 5,40 m umso mehr. So betrug der Rückstand von Schuster gegenüber Tremel vor dem abschließenden 800-Meterlauf satte 107 Punkte und Trainer Schmitt rechnete und rechnete. „Mindestens zehn Sekunden Vorsprung und du bist bayerische Siebenkampfmeisterin“ gab er die Losung an Schuster. Ob das klappen wird, zumal die Sonne unbarmherzig zur Mittagszeit am Rande der Zugspitze vom Himmel brannte? Und die Rechnung ging auf. Emily Schuster stürmte sofort los und vergrößerte immer mehr den Vorsprung vor dem Feld und überquerte bei 2:25,93 Minuten die Ziellinie und alle warteten gespannt auf den Einlauf von Luisa Tremel. Die elektronische Anzeige signalisierte 2:35,39 Min., also knapp unter zehn Sekunden. Banges Warten bis das Endergebnis kam: Bayerische Meisterin Emily Schuster von der SpVgg Auerbach/Streitheim 5.164 Punkte, Zweite und Vizemeisterin Luisa Tremel vom TSV Gersthofen 5.154 Punkte. Beide schafften die Qualifikation (4.500 P.) zur Deutschen Meisterschaft am letzten Augustwochende in Wesel, wo es dann zur Revanche kommt.

(Der Artikel und das Foto wurde uns freundlicherweise von Hans Kohler zur Verfügung gestellt)

Braunmiller fliegt vier Meter hoch

 

Gersthofer Stabhochspringer wird schwäbischer Meister

 

FloFlorian Braunmiller ist nach seiner Schulteroperation beinahe zu alter Stärke zurückgekehrt. Bei den schwäbischen Meisterschaften in Augsburg kam der Leichtathlet vom TSV Gersthofen im Stabhochsprung der Altersklasse U20 auf ein Resultat von vier Metern. Damit sicherte sich Braunmiller ebenso den Titel wie Valentina Weis, die sich mit 2,20 m in der gleichen Disziplin durchsetzte. Maxima Weis überzeugte ebenfalls mit dem Stab, wobei sie auf 2,80 m kam. Michael Galgon schaffte 2,90 m (neue Bestleistung), damit wurde er Dritter vor seinem Teamkollegen Thomas Burkhart, für den nach 2,80 m Endstation war.

Ungünstig wirkte sich für diese beiden Athleten die Tatsache aus, dass in der entscheidenden Phase die 4x100-m-Staffel auf dem Programm stand, in der sie ebenfalls gefordert waren. Dabei war das Quartett des TSV Gersthofen in der U20-Meisterschaft mit lauter Sprintern vertreten, die noch bei der U18 Startrecht haben. Neben Galgon und Burkhart waren hier auch Sinninger und Lauer im Einsatz. Die Zeit von 46,80 Sekunden stellte eine neue Bestmarke dar und wurde mit Rang drei honoriert.

Aufwärts geht es mit zwei Weitspringern. Philipp Sinninger glänzte mit einer neuen Bestmarke von 5,92 m; Niklas Wagner schaffte 5,38 m. Das muss für die beiden Sportler in diesem Jahr noch nicht das letzte Wort gewesen sein. Denn ihre besten Versuche wurden als ungültig gewertet.

Die EM rückt in Reichweite

Luisa Tremel nähert sich in Bozen im Hochsprung der Marke von 1,76 m

 

TremelImmer höher hinaus: So lautet offensichtlich die Devise von Luisa Tremel in diesem Jahr. Die Leichtathletin vom TSV Gersthofen beeindruckte in Bozen mit einem Hochsprung von 1,74 m; das bedeutete die Einstellung ihrer persönlichen Bestmarke. An 1,76 m scheiterte Tremel diesmal ganz knapp, diese Marke wäre nötig, um sich für die U-18-Europameisterschaften zu qualifizieren.

In Bozen fand ein Vergleichskampf mit 19 Mannschaften statt. Die Vertretung Bayerns landete dort auf dem zweiten Rang. Luisa Tremel zeigte einen sehr konzentrierten Hochsprung mit nur einem Fehlversuch. Am kommenden Mittwoch versucht sie sich in dieser Disziplin erneut, dann geht sie in Aschheim an den Start.

Florian Braunmiller fuhr nach Norddeutschland in ein Trainingslager. Dabei nahm er auch an einem Wettkampf in Bad Oeynhausen teil. Der Wind machte den Stabhochspringern sehr zu schaffen. Trotzdem meisterte Braunmiller 3,80 m und verpasste die Höhe von 4,00 m nur knapp. Stark war zudem seine Leistung über 100 m, dort erzielte er mit 12,02 Sekunden eine neue Bestleistung. Dabei ist zu berücksichtigen, dass der Gegenwind nicht weniger als 2,6 Meter pro Sekunde betrug.

Beim Abendsportfest der Sprinter und Läufer im Augsburger Rosenaustadion war der TSV Gersthofen über 100 Meter mit vier Athleten vertreten. Hannes Tremel erzielte mit 12,11 Sekunden eine Bestmarke, in der Klasse U18 kam Thomas Burkhart auf 12,19 Sekunden. Neue persönliche Rekorde erzielten Philipp Sinninger mit 12,30 und Felix Lauer mit 12,38. Das kalte Wetter verhinderte noch bessere Resultate.

52. Int. Silvesterlauf

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