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Vier Titel in vier Jahren


Sechs Jugendliche des TSV Gersthofen setzen sich in Donauwörth durch

Mannschaft022019Seit vier Jahren nimmt diese Gruppe der Leichtathletikjugend des TSV Gersthofen an den schwäbischen Mannschaftsmeisterschaften teil. Nun gelang ihr im Stauferparkstadion in Donauwörth dabei der vierte Titel. In der Klasse männliche Jugend U20 kam das Team auf insgesamt 8811 Punkte.

Als erstes stand die 4x100-m-Staffel auf dem Programm, hier erzielten Philipp Sinninger, Thomas Burkhart, Thomas Galgon und Felix Lauer in 45,91 Sekunden eine neue Bestmarke. In diesem Stil ging’s mit dem Diskus weiter, Sinninger (31,19 m), Lauer (28,31 m) und Galgon (25,99 m) verbesserten sich jeweils. Im Weitsprung waren die Erwartungen hoch, doch sie konnten nicht ganz erfüllt werden. Burkhart kam auf 5,62 m und Niklas Wagner auf 5,43 m. Michael Galgon schaffte im Hochsprung 1,76 m und verpasste 1,80 m sehr knapp. Nach einer Verletzungspause von sieben Wochen konnte er dennoch zufrieden sein. Thomas Burkhart sprang über 1,72 m.

Mit der Kugel war Philipp Sinninger der Beste, er erzielte eine Weite von 11,16 m und Niklas Wagner kam auf 9,44 m. Beim 100-m-Sprint galt es, mit einem Gegenwind von 1,4 Meter pro Sekunden fertig zu werden. Felix Lauer bewältigte die Strecke in 12,09 Sekunden, Thomas Galgon in 12,15 Sekunden. Der Lauf über 400 m bildete die vorletzte Station. Thomas Burkhart hatte sich eine neue Bestmarke vorgenommen, das Vorhaben glückte in 55,00 Sekunden. Felix Lauer versuchte sich erstmals auf dieser Distanz, er kam auf hervorragende 55,76 Sekunden. Über 800 Meter steigerte sich Niklas Wagner auf 2:20,11 Minuten, nachdem er die erste Runde zu langsam angegangen war. Und nachdem Michael Galgon in 2:46,69 Minuten das Ziel erreicht hatte, durfte der schwäbische Titel gefeiert werden.

Ein Wettkampf – zwei Rekorde

Luisa Tremel (TSV Gersthofen) landet bei der Deutschen Meisterschaft auf Rang fünf

04 PHOTO 2019 08 20 12 01 26 1In Ulm unterstrich Luisa Tremel am vergangenen Wochenende erneut ihre Fähigkeiten im Mehrkampf. Mit 5328 Punkten landete die Leichtathletin des TSV Gersthofen bei den Deutschen Meisterschaften in der Klasse weibliche Jugend U18 im Siebenkampf auf dem fünften Platz. Dabei gelang der Gymnasiastin, die in wenigen Tagen 17 wird, ein ungewöhnliches Doppel. Mit 3333 Punkten am ersten Tag, bestehend aus 100 m Hürden, Hochsprung, Kugel (3 Kilogramm) und 100 m, stellte sie ebenso einen bayerischen Rekord auf wie im gesamten Siebenkampf. Am Sonntag standen Weitsprung, Speerwurf (500 Gramm) und 800 m auf dem Programm. Nicht weniger als 47 Mädchen sorgten in dieser Klasse für ein riesiges Teilnehmerfeld, 41 kamen in die Wertung.

Die meisten Zähler (903) sammelte Luisa Tremel gleich zum Auftakt, als sie den Hürdensprint in 14,54 Sekunden beendete, die schnellste Zeit in diesem Jahr. Im Hochsprung standen für sie 1,72 m zu Buche, an 1,75 m scheiterte sie knapp. 13,55 m mit der Kugel stellten eine neue Bestmarke dar und nach dem 100-m-Lauf in 12,90 Sekunden stand die Gersthoferin auf dem dritten Platz.

03 PHOTO 2019 08 20 12 01 00Der Sonntag begann mit 5,33 m im Weitsprung, sechs Zentimeter unter ihrem Rekord. 37,90 m mit dem Speer stellten ein unbefriedigendes Ergebnis dar. Am Ende gab’s über 800 m in 2:28,12 Minuten noch eine Bestzeit, die mit dem Vorrücken vom sechsten auf den fünften Platz belohnt wurde.

Sprung unter die Top Ten

Mit ihrem Abschneiden in Baku ist Luisa Tremel zufrieden. Doch mit der erzielten Höhe ist sie nicht so recht im Reinen

BakuLuluDiese Reise wird Luisa Tremel ihr Leben lang nicht vergessen. Bei den European Youth Olympic Festival in Baku durfte sie den Deutschen Leichtathletik-Verband im Hochsprung vertreten. Im fernen Aserbeidschan landete die 16-jährige Schülerin, die dem TSV Gersthofen angehört, auf dem zehnten Rang. 1,74 m schaffte sie im dritten Versuch. In der Qualifikation war sie einen Zentimeter höher geflogen.

Der Sieg ging an die Russin Adelina Khalikova, die 1,86 m meisterte. Platz zwei sicherte sich Marithe Engondo aus der Schweiz (1,82 m) und Dritte wurde Styliana Joannidou aus Zypern (1,80 m). „Mit einem zehnten Platz kann ich schon zufrieden sein“, kommentierte Luisa Tremel ihr Abschneiden und wies darauf hin, dass sie sich damit in ihrer Altersklasse unter den Top Ten in Europa befindet. „Ich bin mit meiner Höhe nicht so ganz im Reinen, ich hätte gerne mehr gezeigt. Aber das geht schon in Ordnung.“

BakuLulu1Bei dieser Veranstaltung zu springen, das war eine ganz andere Erfahrung als hierzulande bei einem Sportfest sein Können zu zeigen. „Es war mein erster großer internationaler Wettkampf“, sagte sie, „in drei Tagen musste ich zweimal springen.“ Dazu kam, dass sie sich vor der Qualifikation eine Art Sonnenstich eingefangen hatte. Ihr Fazit: „Es hat an diesem Tag nicht ganz so gut funktioniert.“ Darum blieb sie sechs Zentimeter unter ihrer Bestmarke, die bei 1,80 m liegt. Abgeschlossen ist die Saison noch nicht. In Ulm stehen die deutschen Meisterschaften im Mehrkampf an.

Jeweils elf Stunden lang war Luisa Tremel mit dem Flugzeug unterwegs, in Katar gab es einen Zwischenstopp. „Als Gruppe waren wir in Baku unterwegs, nicht nur die Leichtathleten, es waren auch Volleyballer, Schwimmer und Radfahrer alle zusammen. Baku hat eine Altstadt, die sich sehen lässt.“ Insgesamt war der Trip in den Osten ein ganz besonderes Erlebnis. Tremel: „Die vielen Nationen im Athletendorf, das ganze Drumherum. War schon toll.“

Das Stadion, in dem die Wettkämpfe stattfanden, ist nach einem Mann benannt, auf den die deutschen Fußballfans gar nicht gut zu sprechen sind. Tofiq Bahramov war jener Linienrichter, der beim WM-Finale 1966 die Fahne hob, um Schiedsrichter Gottfried Dienst anzuzeigen, das beim ominösen dritten Tor der Engländer, die später mit 4:2 gewannen, der Ball hinter der Linie gelandet sei.

 

Test für Baku ist gelungen

Luisa Tremel wird mit 1,75 m bayerische Meisterin und verpasst zweiten Titel knapp

Die bayerischen Meisterschaften in der Leichtathletik in Augsburg nutzte Luisa Tremel vom TSV Gersthofen zu einem Test mit Blick auf die European Youth Olympic Festival in Baku. Im Hochsprung holte sich die 16-jährige Schülerin den Titel in souveräner Art. Bei ihrem Sieg im Rosenaustadion hatte sie einen Vorsprung von acht Zentimetern.

DSC 0276Bei 1,67 m stieg Luisa Tremel in den Wettbewerb ein, so hoch lag ihr erster Versuch bisher noch nie. Sie flog im ersten Anlauf über die Latte, ebenso später über 1,70 m. Damit war sie schon alleine im Wettbewerb. Nun durfte sie die Höhen selbst wählen. Über 1,75 m war sie noch mal erfolgreich, 1,80 m verpasste sie knapp.

Später sah es ganz nach einem Doppelsieg für Luisa Tremel aus. Mit 42,82 m ging sie im Speerwurf in Führung, steigerte sich dann auf 44,72 m. Doch im sechsten Durchgang glückte Anna Güthlein von der LG Bamberg mit 47,23 m eine neue Bestmarke. Das war der Sieg für sie. Luisa Tremel konnte sich damit trösten, dass sie als Mehrkämpferin einer Spezialistin mit dem Speer Paroli geboten hatte.

Florian Braunmüller kommt nach einer längeren Verletzungspause wieder in Schwung. Mit dem Stab schaffte er 4,15 m, was eine neue Bestleistung für ihn bedeutet. 4,30 m verfehlte er knapp. „Die spare ich für die bayerischen U23-Meisterschaften auf“, meinte er dazu. Über 100 m startete Thomas Galgon, er verbesserte sich um fünf Hundertstelsekunden. Thomas Burkhart kam bis auf 0,04 Sekunden an seine Bestmarke im Sprint ran.

Philipp Sinninger, der ebenfalls für den TSV Gersthofen startet, wurde mit dem Diskus Sechster. Er begann gut mit 37,12 m, konnte sich aber auf Grund technischer Probleme nicht mehr steigern.

Foto:Claus Habermann

Über Mannheim nach Baku

Wie es Luisa Tremel vom TSV Gersthofen im zweiten Anlauf schaffte, sich für das European Youth Olympic Festival in Baku zu qualifizieren

 

Luisa202190701Vor einem Monat verpasste Luisa Tremel die große Chance, sich für das European Youth Olympic Festival in Baku zu qualifizieren. In Bernhausen kam sie auf beachtliche 5180 Punkte im Siebenkampf; die persönliche Bestleistung reichte aber nicht für das Ticket nach Aserbeidschan. Aber die vielseitige Leichtathletin des TSV Gersthofen hatte noch einen zweiten Pfeil im Köcher. Und der wurde am Sonntag zu einem Volltreffer. Denn bei der DLV-Junioren-Gala in Mannheim gewann Tremel den Hochsprung und ist damit am Ziel ihrer Träume angekommen.

1,79 m meisterte die 16-jährige Schülerin im dritten Versuch. Damit stand sie als Siegerin vor Blessing Enatoh (TSV Spandau/1,76 m) und Alisha Pawlowski (LG Tuttlingen-Fridingen/1,73 m) fest. Vor diesem Wettkampf war klar: Wer in Mannheim am höchsten springt, der darf sich auf das Flugticket freuen.

Luisa Tremel, die schon in jungen Jahren immer wieder in beeindruckender Weise auftrumpft, wäre ansonsten am vergangenen Wochenende in Friedberg angetreten, wo die bayerischen Mehrkampfmeisterschaften ausgetragen wurden. „Ein bisschen schade“, sagt sie zu dieser Terminkollision, „aber in dem Fall war es klar, dass ich Mannheim starten würde.“ Den Sieg bei diesem enorm wichtigen Wettkampf kommentiert sie so „War natürlich super für mich.“ Bayerische Meisterin kann sie in diesem Sommer immer noch werden, denn die Titelkämpfe in den Einzeldisziplinen finden am 13./14. Juli quasi vor ihrer Haustür statt, im Augsburger Rosenaustadion: „Ich weiß noch nicht, wo ich da starte, vielleicht im Hochsprung und im Speerwurf.“

Dass dieses Aushängeschild des TSV Gersthofen Ende Juli dem Team des Deutschen Leichtathletik-Verbandes angehören könnte, das deutete sich bereits im Herbst 2018 an. Schon damals galt sie als potenzielle Kandidatin, denn ihre Daten, die für die Reise von Bedeutung sind, wurde schon damals erfasst und an den Deutschen Olympischen Sportbund weitergereicht. Nun wird sie voraussichtlich am 20. Juli in Richtung Osten aufbrechen und eine Woche später wieder mit dem Flugzeug in München landen.

Luisa20190701Die Vorfreude ist groß und die Athletin hat sich bereits eingestimmt auf Baku: „Es ist eine große, moderne Stadt, sie hat ein tolles Stadion und dann das ganze Drumherum. Das ist für mich der Wahnsinn.“

Eines ist für sie daneben auch klar: Der internationale Wettkampf in Baku wird bei hohen Temperaturen über die Bühne gehen. Aber das ist sie mittlerweile ja schon gewohnt: „In Mannheim waren es auch 40 Grad.“ Eine Prognose über ihre angestrebte Leistung in Aserbeidschan kann und will Luisa Tremel nicht abgeben. Vielmehr betont sie: „Ich versuche, das Beste rauszuholen.“

53. Int. LEW Silvesterlauf

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Termine Leichtathletik

Außerordentliche Mitgliederversammlung
Freitag, 18.10.2019, 19:00 Uhr
im Gymnastiksaal des TSV 1909 Gersthofen e. V.

Satzungesänderung - Erläuterung

 

Mitgliederversammlung Abt. Leichtathletik
Freitag, 15.11.2019, 19:30 Uhr

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